Yokohama, 6. Dezember 2008 -- Remy Bonjasky gewann das K-1 World Grand Prix Finale 2008, nachdem er zwei Gegner durch KO besiegt hatte und sein Gegner im Finale, Badr Hari, für Unsportlichkeit disqualifiziert wurde. Es war der dritte K-1 World Grand Prix Titel für den 32jährigen, holländischen Muay-Thai-Kämpfer, der bereits 2003 und 2004 die Ehre hatte.
Das K-1 World Grand Prix Finale ist der Höhepunkt nach 12 Monaten voller internationalen Qualifizierungs- und Eliminierunsturnieren. Die besten acht Kämpfer des Jahres treffen in Viertelfinalkämpfen aufeinander, deren Gewinner ziehen ins Halbfinale ein, aus denen die beiden besten Kämpfer im finalen Showdown den Sieger der "K-1 World Grand Prix"-Meisterschaft ausmachen.
Vor ausverkauftem Haus in der Yokohama Arena veranstaltet, setzte sich der diesjährige Grand Prix gleichermaßen aus verdienten Veteranen und Newcomern zusammen, die sich erst noch beweisen mussten. Der Preis war der prestigeträchtigste Kampfsporttitel der Welt und 400.000 US-Dollar. Alle Kämpfe wurden nach K-1-Regeln ausgetragen, mit drei Runden a drei Minuten und einer möglichen Extrarunde.
Im ersten Viertelfinale trafen sich der holländische Kickboxer Peter Aerts und der marokkanische Muay-Thai-Kämpfer Badr Hari.
Aerts, 38, hat in einer Karrierespanne von 16 Jahren an jedem K-1 World Grand Prix Finale in der Geschichte des Sports teilgenommen. Der "Dutch Lumberjack" ("holländische Holzfäller") ist selbst drei Mal Champion geworden und verdiente sich seinen Platz hier, indem er den amtierenden WGP-Champion von 2007, Semmy Schilt, im September aus dem Turnier warf.
Aerts war der Favorit des Turniers in der Fanumfrage auf der japanischen K-1-Webseite, aber das beeindruckte den 23jährigen Badr Hari nicht, denn der zweimalige und amtierende K-1-Schwergewichts-Meister sagte kühn vorher, dass er die Legen KO schlagen würde. Und das tat er auch.
Hari dominierte in der ersten Runde und schlug durch Aerts Verteidigung, um mit einem rechten Haken einen Niederschlag zu erzielen. Die erste Runde gehörte ganz ihm und immer wieder punktete er mit den Fäusten und zeigte dabei exzellente Ausweichmanöver. Aerts griff immer wieder an, aber außer ein paar Low Kicks gegen Rundenende wurde er nie wirklich gefährlich.
Haris Geschwindigkeit und Kreativität machten in der zweiten Runde den Unterschied, als einem harten, gesprungenen Front Kick der rechte Haken folgte und einen weiteren Niederschlag erzielte. Aerts kam wieder auf die Beine aber war arg mitgenommen und Hari hatte nun alles unter Kontrolle. Der Marokkaner drängte seinen Gegner in die Seile und bearbeitete ihn dort mit den Fäusten zum Kopf und Körper. Aerts befreite sich, aber stolperte wild herum und so schritt der Ringrichter ein und brach den Kampf bei 1:39 Minuten ab.
Mit nur 22 Jahren ist der surinamesisch-holländische Kickboxer Errol "Bone Crusher" Zimmerman ein aufsteigender K-1-Star. Nach seinem Einmarsch in einem Skelletanzug, schritt der hart-punchende Zimmerman gegen den brasilianischen Kyokushin-Karate-Meister Ewerton Teixeira in den Ring. Beide Kämpfer kamen mit fünf gewonnenen K-1-Kämpfen und ohne Niederlage in den Ring.
Zimmerman landee gleich eine schöne Rechte, aber Teixeira war in der ersten Runde im Kontern besser, punktete mit Low Kicks und hatte ein gutes Timing dabei, sodass er die Runde auf allen drei Punktrichterkarten gewann.
Das neue offene Bewertungssystem von K-1 erlaubt es den Zuschauern und den Kämpfern die Punktrichterkarten direkt nach ejder Runde zu sehen. Sich der Tatsache bewußt, dass er zurück lag, kam Zimmerman aus seiner Ecke und wollte es in der zweiten Runde wissen. Aber Teixeira schätzte seinen Gegner weiterhin richtig ein und konterte gut. Die Jungs tauschten ein paar gute, harte Mid Kicks aus und Zimmerman ließ die Deckung fallen um mit Aufwärtshaken anzugreifen. Teixeira punktete mit einer späten linken Geraden, um so seinen einen Punkt Vorsprung in die dritte Runde zu retten.
Mit Teixeiras hoher, geschlossener Deckung konfrontiert, begann Zimmerman die Runde mit High Kicks. Beide Kämpfe waren gegen Mitte der Runde erschöpft. als Teixeira Zimmerman in einer Ringecke stellte, nur um dann seine Fäuste in dessen Deckung zu rammen. Da ihm die Zeit davon lief, wurde Zimmerman aggressiver und landete eine rechte Gerade und dann einen rechten Aufwärtshaken und schlug den Brasilianer so nieder. Zimmerman kontrollierte nun den Kampf und machte genug Punkte um einen Punktsieg durch Mehrheitsentscheidung herauszuholen. Die Verabredung mit Hari im Halbfinale stand.
Der russische Dynamo Ruslan Karaev und der kühne Türke Gokhan Saki sind beide Kickboxer an der Spitze von K-1s nuer Generation. Diese beiden halten sich nicht zurück und ihr Duell demonstrierte diesen Kampfgeist.
Saki war von Beginn an der Aggressivere, trat ein paar schnelle Low Kicks um sich dann unter Karaevs Haken abzuducken um schließlich die Deckung hochzuhalten, wenn der Russe in den Infight ging. Sakis Geschwindigkeit, vorallem mit der Linken im Konter, brachte ihm nach der ersten Runde den Vorteil. In der zweiten Runde ging Karaev wieder mit den Fäusten in den Infight, aber Saki blockte die Schläge und konterte besser. Der Schlagabtausch ließ Karaev ein ums andere Mal erschöpft zurück, während Sakis Aufwärtshaken und High Kicks den Vorteil hielten.
Saki hatte einen knappen Vorsprung als es in die dritte Runde ging und begann stark -- er überraschte Karev mit einem Drehschlag, der ihn zu Boden schickte. Karaevs zunehmend verzweifelte Versuche aufzuholen ließen ihn offen für Konter und Saki nutzte das aus -- er brachte viele gute Aktionen durch um schließlich mit komfortablem Vorsprung einen einstimmigen Punktsieg einzufahren.
In seinem ersten Kampf des Abends sah sich Remy Bonjasky mit dem französischen Veteran Jerome LeBanner konfrontiert, der weithin als der beste K-1-Kämpfer gilt, der nie den Grand Prix gewinnen konnte. Beide Kämpfer hatten schwierige Zeiten hinter sich, um an dem Turnier teilnehmen zu können und waren nicht nur bei vielen Experten Favoriten.
Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein -- Bonjasky völlig abgebrüht, elegenat wie eine Katze und blitzschnell mit seinen tödlichen Sprungattacken; Le Banner ein Muskelpaket, ein Schläger mit einer unheimlichen Aggressivität. Und so platzierte sich Le Banner auch in der Ringmitte und Bonjasky umkreiste ihn, Deckung hoch und Kinn nach unten, trat ein paar Kicks und punktete mit einem Flying Knee, dass durch die Deckung seines Gegners ging. Le Banner war nicht kühn genug um in den Nahkampf zu gehen und obwohl beide Kämpfer sehr vorsichtig blieben, halfen Bonjasky seine Kombinationen, um auf einer Punktrichterkarte die Runde mit einem Punkt Vorsprung zu gewinnen.
In der zweiten Runde wurde es noch langsamer. Bonjasky traf mit ein paar Low Kicks und Le Banner schlug ein paar Punches zum Körper, aber keine konnte Wirkung erzielen. Die dritte Runde begann vielversprechend, als Bonjasky mit ein paar Kicks angriff und Le Banner entsprechend antwortete, indem er die Distanz verkürzte und mit den Fäusten angriff. Während eines Schlagabtauschs in einer Ringecke traf ein Mid Kick von Bonjasky Le Banner am linken Unterarm und der Franzose drehte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht weg. Der Ringrichter zählte ihn an, forderte dann jedoch den Ringarzt auf, sich die Sache anzuschauen.
Unglücklicherweise für Le Banner hatten die Treffer eine alte Verletzung geöffnet und er konnte den Kampf nicht fortsetzen. Nach K-1-Regeln wurden der Sieg und der Platz im Halbfinale an Bonjasky gegeben.
Im ersten Halbfinale trafen Badr Hari und Errol Zimmerman aufeinander. Haris Platzierung und Timing waren einmalig in der ersten Runde, denn seine Mid Kicks und Körpertreffer brachten Zimmerman zweimal ins Straucheln. Die zweite Runde war unglaublich -- Hari nutzte seine Reichweite um immer wieder mit der linken Führhand zu punkten und verlegte sich dann auf Körpertreffer, als Zimmerman die Deckung höher hielt. Es sah alles nach Haris Kampf aus, bis Zimmerman plötzlich mit einer rechten Geraden durchkam und den ersten Niederschlag des Kampfes erzielte.
Hari saß in der Ecke, aber ein Gesicht zeigte Enttäuschung, nicht Schmerzen. Langsam stand er wieder auf um nicht ausgezählt zu werden, um die Runde schließlich offensiv zu beenden, indem er Zimmerman mit Körpertreffern und harten Haken zusetzte, gleichzeitig jedoch Zimmermans gefährliche Aufwärtshaken mied. Die Aggression erreichte den Höhepunkt, als die letzten 10 Sekunden angezeigt wurden und Haris rechter Haken Zimmerman auf die Bretter schickte.
Die dritte Runde gehörte ganz Hari. Nach Belieben punktete er mit dem Jab, brachte einen harten Front Kick durch und im Nahkampf ließ er die Fäuste fliegen. Das beste was man über Zimmerman sagen kann, ist, dass er ein wirklich gutes Kinn bewies, dass ihn beinahe durch die Runde gebracht hätte. Aber eben nicht ganz. Eine brutale rechte Gerade war der entscheidende Treffer, der Zimmerman unschön zu Boden schickte und Hari ins Finale.
Saki und Bonjasky trafen sich im zweiten Halbfinale. Der Kampf begann zögerlich, da beide Kämpfer die Distanz mit Low Kicks und Jabs einschätzten. Obwohl er sich gut bewegte, schien Saki sich unsicher zu sein, wie er angreifen sollte und so hatte er große Schwierigkeiten in den Nahkampf zu kommen. Aber Bonjasky war nicht dazu in der Lage, seine Größe und Reichweite ausunutzen, um irgendetwas gefährliches durchzubringen. Aber in der zweiten Runde gelang es dem "Flying Gentleman". Nach einem merkwürdigen Schlagabtausch fand sich Saki ganz allein in der Ringmitte wieder. Bonjasky nutzte den Schwung der Seile und brachte einen gesprungenen Kick durch, der den Türken an der linken Körperseite traf. Vielleicht war es die bloße kinetische Energie, aber die Wucht des Treffers schickte Saki in extremen Schmerzen zu Boden. Während des Anzählens schaffte er es gerade einmal auf die Knie und so war Bonjasky weiter und traf auf Hari im Finale.
Ein gesunder Hari und ein gesunder Bonjasky schienen das perfekte Finale zu sein -- aber traurigerweise wurde es bald unwirklich. Die Auseinandersetzung begann wirklich gut. Nachdem beide die ENtfernung abgeschätzt hatten, versuchte es Hari mit der Führhand, die ihm vorher schon so gute Dienste geleistet hatte. Bonjasky griff mit Low Kicks und Punches an. In der Mitte der ersten Runde bekam Bonjasky einen harten linken Haken durch, der Hari in die Seile schickte und als dieser im Zurückschwingen war, kam ihm ein Kick zum Kopf von Bonjasky entgegen. Das Bein verfehlte ihn, aber Hari landete auf der Matte und wurde angezählt. Er stand wieder auf und bis zum Rundende machte er viel Druck, kam mit Körpertreffern durch und schlug noch zwei Mal, als de Glocke bereits ertönt war.
In der zweiten Runde war sich Hari bewusst, dass er auf allen drei Punktrichterkarten zurücklag und kam deshalb wie eine geladene Waffe aus der Ecke. Bonjasky beantwortete einen Körpertreffer mit einem Low Kick und Hari antwortete mit einem weiteren Körpertreffer. Das Geben und Nehmen setzte sich noch ein paar Mal fort und beide Kämpfer legten alle Kraft in ihre Treffer. Nachdem er mit einer harten Rechten durchkam hatte Hari Bonjasky am Boden. Aber dann lief alles falsch.
Nachdem Bonjasky einen Mid Kick gekontert hatte, griff Hari das Bein seines Gegners und warf ihn auf die Matte. Das ist ein eher grenzwertiges Foul, mit dem die Kämpfer meist davon kommen, aber Hari war noch nicht fertig. Sein Kampfgeist nur noch von bloßer Wut geleitet, brachte ihn dazu, seinen am Boden liegenden Gegner noch mehrmals zu schlagen. Damit hatte er eine Grenze überschritten, aber war unglaublicherweise noch immer nicht am Ende. Selbst als der Veteran unter den Ringrichtern Nobuaki Kakuda ihn von seinem Gegner zerren wollte, machte Hari noch weiter, indem er Bonjaksys Kopf mit seinem Hacken trat.
In totaler Fassungslosigkeit verstummte das Publikum gänzlich.
Der Bad Boy Badr Hari wurde mit Gewalt in eine neutrale Ecke gezerrt, während Bonjasky bewegungslos auf der Matte lag. Hari bekam eine gelbe Karte, ihm wurde ein Punkt auf den Punktrichterkarten abgezogen und der Ringarzt wurde konsultiert, um nach Bonjasky zu sehen. Nach einer fünfminütigen Regenerationspause berichtete der Arzt, dass Bonjasky noch immer doppelt sehe und deshalb den Kampf nicht fortsetzen können. Ein wütender Kakuda zeigte daraufhin Badr Hari die rote Karte und erklärte ihn wegen unsportlichem Verhalten für disqualifiziert. Bonjasky hatte gewonnen.
"Ich wollte gewinnen, aber doch nicht so", sagte Bonjasky mit Tränen in den Augen von der Ringmitte aus.
"Remy's Sekundante riefen ihm zu, er solle liegen bleiben", sagte ein trotziger Hari in seinem Interview nach dem Turnier. "Ich kam um zu kämpfen und er nicht. Er ist ein großartiger Schauspieler."
"Ich habe Badr Hari nichts zu sagen", meinte Bonjasky hinterher. "Ich sehe noch immer etwas doppelt. Außerdem habe ich Kopfschmerzen. Wäre das in einem anderen großen Sport wie Fußball passiert, wäre das ein ernsthaftes Problem. Ich musste weinen, weil ich sehr hart dafür trainiert habe und viele Dinge beseite ließ, um so viel zu trainieren. Ich wollte nicht, dass es so endet."
K-1-Veranstaltungsproduzent Sadaharu Tanikawa wies in seinen Anmerkungen nach dem Turnier daraufhin, dass Haris Verhalten nicht nur Bonjasky als Kämpfer, sondern auch K-1 als Sport verletzt hat: "Es war eine so achtlose Aktion von Badr Hari, so etwas zu tun. Er war im ersten und zweiten Kampf unglaublich, deshalb war es eine solche Verschwendung. Die Veranstaltung wurde in 150 Länder übertragen. Wenn wir Hari so ein Verhalten vergeben würden, wäre das allen anderen Kämpfern gegenüber beleidigend. Die rote Karte für ihn bedeutet, dass ihm sein gesamtes Gehalt gestrichen wird. Darüber hinaus müssen wir über weitere Bestrafungen nachdenken, nachdem wir mit Nobuaki Kakuda [dem Vorsitzenden des Regel-Ausschusses]gesprochen haben."
"Als Grand Prix war es eine unheimliche interessante Veranstaltung, aber der Ausgang war nicht gut."
In den Turnier-Reservekämpfen:
Der neuseeländische Schläger Ray Sefo nahm es mit dem koreanischen Riesen Hong-Man Choi im ersten Reservekampf auf. Choi brachte einen beeindruckenden 35cm-Größenvorteil mit in den Ring, aber Sefo konnte dies mit Stil überwinden.
Sefo begann mit Low Kicks. Aber als Choi diese zu beantworten versuchte, ging Sefo mit eine Serie von Körpertreffern in den Nahkampf. Sefos Fußarbeit hielt ihn während der ersten Runde aus der Gefahrenzone heraus, während seine Guerilla-Taktik, die auch einen wunderschönen Drehkick beinhaltete, der Choi am Kinn traf, ihm den Vorteil auf allen drei Punktrichterkarten brachte. Weitere Drehattacken gab es von Sefo zu Beginn der zweiten Runde, bevor ein harter Low Kick dem Koreaner zusetzte. Choi wollte eine Knieattacke durchbringen, aber Sefos Ausweichmanöver waren gut.
Sefo war sichtlich gut vorbereitet auf den Größenunterschied und bei mehreren Gelegenheiten griff er klugerweise Chois Bein, um einen Schlag zum Körper durchzubekommen. Choi tat wenig, um seine Taktik anzupassen und in der dritten Runde, sichtlich frustriert, versuchte er die Fäuste hammerartig auf seinen nervigen Gegner niederprasseln zu lassen. Sefo war schnell genug um Chois Schlägen auszuweichen und klug genug, gleichzeitig ein bis zwei eigene Schläge zu laden, während er im Rückwärtsgang war. Eine tolle Vorstellung von Sefo und ein wohlverdienter, einstimmiger Punktsieg.
Im zweiten Turnier-Reservekampf hieß es Paul Slowinski aus Australien gegen Melvin Manhoef aus Holland.
Dieser Kampf begann mit harten Low Kicks von Slowinski, die Manhoef sichtlich schmerzten und endete mit harten Schlägen von Manhoef die Slowinski zerstörten. Eine wunderbare Demonstration von Talent und Stärke vom explosiven Manhoef, der sich durch Slowinskis Reichweite kämpfte, um zwei Niederschläge in 32 Sekunden zu erzielen. Der erste Niederschlage kam in Form eines rechten Hakens, der zweite mit einem ähnlich harten Haken von der linken Seite. Nach 2:36 Minuten war alles vorbei.
Im Vorprogramm besiegte der japanische Kämpfer Mitsugu Noda seinen Landsmann Tsutomi Takahagi KO und Taisei Ko gewann einen 3-0 Punktsieg über Takeru Taisei.
Das K-1 World Grand Prix 2008 Final beeindruckte 17.823 Zuschauer in der ausverkauften Yokohama Arena und wurde live auf fünf Kontinenten übertragen -- in Japan auf Fuji TV, in Korea auf CJMedia, in Europa und Afrika durch Eurosport, in den USA auf HDNet, in Australien auf Main Event und in Neuseeland im SKY Network. Die Sendetermine für die deutsche Übertragung stehen im K-1sport.de-Veranstaltungs-Kalender.
Den regulären englischen K-1-TV-Kommentator Michael Schiavello begleitete der Bahamas-Amerikaner und MMA-Kämpfer Kimbo Slice am Ring durch das Programm.
Die offiziellen Resultate und Interviews der Kämpfer gibt es wie immer auf K-1sport.de und der offiziellen K-1 Official Website (www.k-1.co.jp/k-1gp).